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Mehr finanzielle Freiheiten in 2021

2020 ist Geschichte und wird noch lange in Erinnerung bleiben. Zu tief waren die Einschnitte ins persönliche Leben, die durch die Corona-Krise verursacht wurden. 2021 verspricht neuen Optimismus - vor allem finanziell. Denn wie jedes Jahr treten auch 2021 neue Gesetze, Regeln und Reformen in Kraft, die unseren Geldbeutel betreffen. Welche Änderungen den größten Einfluss auf Ihr Portemonnaie haben und wer wieviel sparen kann, zeigt unser Überblick.

 

Finanz-Check 2021
1. Abschaffung des Soli-Beitrags
1991 führte die Bundesregierung den sogenannten „Soli“ ein, mit dem der Aufbau Ost finanziert werden sollte. Nun, 30 Jahre später, wird der Solidaritätsbeitrag weitgehend abgeschafft. Jeder, der weniger als 73.874 Euro im Jahr verdient, ist ab kommendem Jahr vom Soli befreit. Auch für Menschen mit höherem Einkommen gibt es noch Sparpotenzial. Bis zu einem Jahreseinkommen von 96.409 Euro gilt die sogenannte Minderungszone - in dieser muss zwar der „Soli“ noch gezahlt werden, die Höhe wird jedoch reduziert.

2. Erhöhung von Kindergeld und Kinderzuschlag
Eltern freuen sich über die größte Kindergelderhöhung seit 2010! Das Kindergeld wird um 15 Euro angehoben. Für das erste und zweite Kind gibt es ab dem 1. Januar folglich 219 Euro, für das dritte Kind 225 Euro, für alle weiteren Kinder gar 250 Euro. Erhöht wird auch der Kinderzuschlag, mit dem gezielt Familien mit geringerem Einkommen gefördert werden sollen. Dieser steigt 2021 um 20 Euro auf dann 205 Euro.

3. Höhere Steuern für Spritfresser
Für die Höhe der Kfz-Steuer soll künftig der Spritverbrauch eine maßgebliche Rolle spielen. Heißt: Während für Autos mit hohem Spritverbrauch die Kfz-Steuer höher ausfällt, wird es für sparsame Fahrzeuge künftig günstiger. Die Reform gilt allerdings nur für Fahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2021 zugelassen werden, bereits zugelassene Autos sind nicht betroffen.

4. Mehr Unterstützung fürs Eigenheim
Häuslebauer aufgepasst: Im kommenden Jahr passt Vater Staat die Wohnungsbauprämie an, mit der Bausparer gefördert werden. So werden 2021 die Einkommensgrenzen nach oben angepasst - das bedeutet, dass deutlich mehr Menschen in den Genuss der Prämie kommen. Künftig wird die Wohnungsbauprämie bis zu einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 35.000 Euro gewährt.  Zugleich erhöht Vater Staat die Prämie: Statt wie bisher 8,8 Prozent schießt er ab 1. Januar 2021 zehn Prozent zur Sparsumme hinzu.

5. Mehr Altersvorsorge möglich
Wer mit einer Basis-Rente für den eigenen Ruhestand vorsorgen will, kann im kommenden Jahr höhere Beiträge steuerlich absetzen. Ab Januar 2021 erhöht sich der maximal geförderte Betrag auf 25.787 Euro (51.574 Euro bei Ehepaaren). Davon sind 92 Prozent steuerlich ansetzbar (2020: 90 Prozent).

Geld geschickt nutzen
Viele Verbraucher werden im kommenden Jahr von den zahlreichen Neuerungen profitieren und mehr Geld zur Verfügung haben. Allein der Wegfall des Solidaritätszuschlags betrifft rund 90 Prozent aller Steuerzahler. Für Sie gilt es nun zu klären, wie Sie das neu zur Verfügung stehende Geld am besten für sich nutzen können. Denkbar wäre eine Stärkung der eigenen Gesundheits- und Altersvorsorge oder die Optimierung des Versicherungsschutzes.
 
 




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